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Day I

Der erste Tag ist vorüber! Und ereignisarm war er nicht gerade ;-)) Nachdem wir am gestrigen Abend erst um halb 1 morgens in unsere Betten fallen konnten, weckte uns unser Wecker bereits 6 Stunden später aus einer kurzen Schlafphase. Denn heute würde unser Praktikum bei der Süßigkeiten-Firma "Trolli" beginnen. Duschen, fertig machen, ein Müsli als Frühstück und gegen 9 Uhr morgens geht es los zur Firma. Dort werden wir dann erst einmal etwas herumgeführt und merken auch schnell, wie viel Arbeit hinter einer solchen Gummibären-Packung steckt. Nach einer kurzen Besprechung, teilt sich unsere Gruppen erstmals auf. Unsere Gasteltern gehen ihrer gewohnten Arbeit nach, Jose bleibt zunächst Vorort und ich begebe mich zusammen mit Carlos - einem Mitarbeiter - zum Fabrikgebäude. Und hier wird mir zum ersten Mal so richtig bewusst, wie viele Menschen, Maschinen und welch ein Aufwand hinter nur einer einzigen Packung Süßware stecken. Sonia - eine weitere Mitarbeiterin - führt mich zu Beginn meines Arbeitstages zunächst einmal durch die Anlage. Jaa, es ist schwer mit meinem Schulenglisch weiterzukommen, doch da Sonia ohnehin den Part des Erklärers übernimmt, reichen mir hierbei auch schon einige Fragen und ein 'okay' aus. Die Maschinen erstrecken sich über mehrere Räume und sind gleichermaßen duftend, wie auch laut und interessant. Hier und da gestattet Sonia mir sogar, ein paar ganz frische Gummibären zu naschen und gibt mir einige Tüten für zu Hause mit, gracias! :-)) Zurück im Büro, wird mir dann schließlich auch der - ich nenne es mal - wahre Grund meines Hierseins bewusst: die Praktikanten-Arbeit! Doch nein, ich meine hierbei nicht das Kaffeekochen, nein, ich meine das dreistündige Sitzen vor einem PC, auf dem ich bloß einige Male 'ok' anklicken muss. Oh ja, es gibt spannendere Dinge auf dieser Welt, doch nach ~ 4000 'ok's' geht dann endlich auch in die Mittagspause, bzw zum Feierabend für mich :-) Dieser wird - nachdem Carlos und ich zu den anderen hinzugestoßen waren - mit meinen ersten, spanischen Speisen zelebriert. Auf dem Speiseplan heute: Nudeln mit Meeresfrüchten und Hühnchenbrust mit Pommes. Beides wirklich lecker, ich bin positiv überrascht! :-)) doch die Meeresfrüchte waren dann irgendwie doch nicht so richtig unser Geschmack. Wie soll man denn auch schon eine so unschuldig aussehende Krabbe (... Oder Garnele? :-D) essen können? Ohne weitere Umschweife nun: Siesta! :-) Die verbringen wir - wie sollte es auch anders sein - natürlich an unserem Pool und anschließend auf der Terrasse mit wunderbarer Aussicht. Für den Abend sind dann noch mehr spanische Köstlichkeiten für uns geplant und dies im Zuge einer Besichtigung der Altstadt. Agua de Valencia, Tapas und Kartoffeldreiecke mit scharfer Sauce erobern schnell unsere Kulinarischen-Herzen und nach einem leckeren Eis machen wir uns schließlich auf den Weg nach Hause. Jetzt ist es halb 12. Erst nun realisiere ich wirklich, wie stark sich der spanische Rhythmus von unserem unterscheidet. Während also um 9 Uhr abends bereits die Bürgersteige hochgeklappt werden, öffnen in Spanien allmählich alle Läden und Restaurants für die Nacht. Hier wird Dank ausgiebigem Siesta erst nach 19 Uhr gegessen und die Plätze Valencias füllen sich im abendlichen Dunkel erneut mit Menschen. Auch nach 22 Uhr tummeln sie sich noch in den Gassen und wir sind erstaunt, wie fit sie doch alle noch sind. Von uns kann man das nämlich nach einem - doch recht anstrengendem- ersten Tag in Spanien nicht wirklich behaupten... In diesem Sinne: gute Nacht aus dem warmen Valencia (Temperaturen sind übrigens komischerweise humaner, als erwartet :-)) und bis morgen! :-) -PaJo

29.7.14 07:03

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


PaMum (29.7.14 09:52)
Wow, das klingt sooo spannend!!
Bitte nicht vergessen: auch Proben für Veganer mitbringen :-)))
(Gibt es spanische Veganer???)!
Dicken Kuss! Narle und Mum

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